Für den Einsatz in der Halle sind Stoßkugeln mit einer robusten Hülle aus Kunststoff oder Gummi vorgesehen. Diese Materialien schonen den Hallenboden und reduzieren das Verletzungsrisiko. Von der Nutzung herkömmlicher Metallkugeln in normalen Sporthallen raten wir ausdrücklich ab - auch dann, wenn Matten untergelegt werden.
Um Schäden an Bodenbelägen und Einrichtungen zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten, sollten ausschließlich die als Übungs- und Hallenstoßkugeln gekennzeichneten Modelle verwendet werden.
Ja, Hallenstoßkugeln können mit der Zeit Verschleißerscheinungen zeigen. Besonders wichtig ist es, regelmäßig zu prüfen, ob die Kugeln noch intakt sind. Sobald offene Risse oder Beschädigungen sichtbar werden, sollten die Kugeln aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden.
Im Wettkampf werden ausschließlich Stoßkugeln aus Metall eingesetzt. Diese erlauben es, das geforderte Gewicht mit einem relativ kleinen Durchmesser zu erreichen. Bei Hallenstoßkugeln ist das jedoch technisch nicht möglich, da hier weiche und weniger dichte Materialien verwendet werden. Um dennoch das Gewicht zu erzielen, wird Metallschrot in eine flexible Kunststoff- oder Gummihülle eingefüllt.
Durch diese Bauweise sind Hallenstoßkugeln nachgiebig, bodenschonend und damit für den Einsatz in Sporthallen geeignet – sie fallen allerdings zwangsläufig größer aus als Wettkampfkugeln. Besonders griffig zeigen sich dabei die Modelle von trial und WV, die sich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene bestens eignen.
Bodenmatten sind immer dann sinnvoll, wenn Stoßkugeln in Sporthallen mit empfindlichen Böden eingesetzt werden. Sie dienen als zusätzlicher Schutz, um Abplatzungen oder Druckstellen im Hallenboden zu vermeiden. Auch wenn unsere Übungs- und Hallenkugeln deutlich bodenschonender sind als Metallkugeln, empfiehlt sich der Einsatz von Matten insbesondere in Schulen und Mehrzweckhallen. Im Zweifel sollte man sich stets beim Eigentümer der Halle oder beim zuständigen Hausmeister erkundigen, ob Matten vorgeschrieben sind. So lassen sich Schäden sicher ausschließen und das Training bleibt für alle Beteiligten unbedenklich.
Übungs- und Hallenstoßkugeln unterscheiden sich vor allem in ihrer Härte und im verwendeten Material. Besonders weich sind die trial Hallenkugeln, die aus Kunststoff gefertigt sind und ein sicheres Training in der Halle ermöglichen. Ebenfalls eher weich sind die WV Hallenkugeln - sie bestehen aus Gummi und schonen dank ihrer elastischen Oberfläche Hallenböden besonders gut.
Fester sind dagegen Hallenkugeln mit einer festen Kunststoffhülle, die einen realistischeren Charakter im Training bieten, gleichzeitig aber weiterhin für Indoor-Böden geeignet sind. Sehr leichte Übungskugeln für Kinder sind ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und bewusst weich gestaltet, damit sie bedenkenlos im Schul- und Vereinssport eingesetzt werden können.
Die Haltbarkeit hängt auch stark vom Untergrund ab: Auf weichen Böden oder Matten bleiben die Kugeln deutlich länger einsatzfähig als auf härteren Flächen. Wie bei Medizinbällen gilt auch hier: Nach einigen Jahren intensiver Nutzung ist es normal, dass Hallenstoßkugeln ausgetauscht werden müssen.